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Apple

Achtung Geekstuff: Ich sammle Apple – also alles was mit Apple, Inc. zu tun hat.
Ganz nach dem Motto „Man kann alles sammeln, von dem es mehr als ein Stück auf der Welt gibt“ sind es bei mir keine Briefmarken oder Münzen, sondern Computer, andere Hardware und Merchandise von Apple.
Vorraussetzung ist nur, dass es originale Apple-Produkte sind (mit ein paar ausnahmen).

Und so sieht sowas dann aus:
Apple Sammlung Teil 2 Apple Sammlung Teil 2 Apple Sammlung Teil 3
Wie bei allen Sammlungen gibt es auch in dieser viele „gewöhnliche“ Stücke, die man leicht auf Flohmärkten oder eBay findet. Diese machen sicherlich den Großteil aus, aber auch ein paar seltene Stücke oder wahre Raritäten sind dabei.

Eines dieser seltenen Teile, auf das ich sehr stolz bin ist der Apple Network Server 500 (ANS). Das war Apples erster ernsthafter Versuch in den Servermarkt einzusteigen.

Diese Maschine ist genau genommen kein Mac, da sie nicht mit Mac OS, sondern IBMs Unix „AIX“ läuft. Leider war der ANS nicht sonderlich erfolgreich, da er für kleine Unternehmen zu teuer und aufwendig und für große zu schwach war oder sich nur schwierig in bestehende Serversysteme integrieren ließ. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber weltweit sollen nur ungefähr 1.500 von diesen Maschinen verkauft worden sein.

Die nächste Rarität ist die Apple/Bandai Pippin. Die Pippin war Apples Versuch in den Spielkonsolen-Markt einzusteigen. 1995 in Japan und USA erschienen konnte sie damals schon mit einem Modem online gehen, es gab eine Textverarbeitung und eine Tastatur und einen Drucker konnte man auch anschließen. Das alles zu einer Zeit, in der die erste PlayStation nur zum Spiele spielen und CDs hören gut war. Die Pippin floppte aufgrund eines zu hohen Preises und zu wenigen Spielen zur Markteinführung.

Pippin und STBDas mit Abstand seltenste Gerät in der Sammlung ist die Apple Interactive Television Box (STB). Die STB ist der Vorläufer von allen Video-on-demand TV-Boxen, die es heute gibt (Sky, Entertain, Maxdome…).
Die Idee war die gleiche, Filme dann zu streamen, wenn der Zuseher es wünscht. Das ganze war ein Pilotversuch mit der British Telecom, scheitere aber seinerzeit (1995) an der zu geringen Akzeptanz der Kunden und daran, dass es noch gar keine ausreichende Daten-Infrastruktur gab, um Filme überhaupt streamen zu können. Die STB kam nie auf den Markt, obwohl sie quasi fertig war (es gab sogar schon ein Manual). Alle Geräte die existieren sind Prototypen. Es gibt keine genauen Informationen über sie produzierten Stückzahlen.

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